Review: Ein Abend in totaler Finsternis genießen...
Man was ist das den wieder für eine HEADLINE?!?! Was kommt nun?! Mhhh lasst mich mal Überlegen...oder wisst ihr was?! Ich fange von vorne an.
Zu meinem 30ten hatte die Chefin die geniale Idee mir ein Geschenk zu machen, welches mich schon seit längerem interessiert. Was es war?! Ganz einfach: "Ein Abend in absoluter Finsternis..." oder auch anders genannt ein "Dinner in the Dark". Seitdem ich den Bericht über solch ein Event vor langer Zeit im TV schon mal gesehen hatte, fand ich es total interessant und nun wurde ich 30ig und die Chefin machte es mir zum Geschenk. Sehr geil, ich freute ich wie "Schmitz Katze" (kenne keinen Schmitz geschweige den einen der eine Katze hat...habe nur das gleichnamige Hörbuch gehört
).
So also den Gutschein genommen und auf die Seite des "Restaurant Finster" in Essen gegangen. Nach langer Terminsuche, ja der Babysitter für die Jungs musste auch Zeit haben...thx Mom, haben wir dann das ganze auf den 27. Juni terminiert.
Und dann war es soweit der 27ten Juni war da. Schon morgens stieg die Aufregung bzgl. des Event am Abend. Wie wird es wohl sein? 2-3 Stunden im dunklen?!?! Nichts sehen...orientierungslos?! Beraubt seines "Hauptsinnes" der Augen?!
Auf der Seite des Restaurant Finster wird es ganz einfach geschrieben:

Mhhhh liest sich leicht ist es das auch?
Also Abend ins Auto und ab nach Essen-Holsterhausen. Nach 20min waren wir da und staunten nicht schlecht. Mitten im Wohngebiet eine unscheinbare Kneipe/Restaurant wo nur "Restaurant Finster" dran steht und ein Teil der Rollos runtergelassen sind. Wenn man das "Finster" betritt, gelangt man als erstes in die "finsterknigge" wo man freundlich begrüßt wird. Die "finsterknigge" ist sehr schön hell und gemütlich aufgebaut. Es präsentieren sich eine sehr schöne und stylische Bar und ein paar Tische an denen man platz nehmen darf. Hier wählt man dann sein Menü, sofern man es nicht schon online gemacht hat aus. Nun die Idee hinter den Menüs ist ganz nice & funny. Da man sein Essen ja nicht sieht, erfährt man hier jeglich die Richtung. So stehen einem folgende Menüs zur Auswahl:
Somit hat man dann eine Geschmacksrichtung gewählt. Also nächstes trennt man sich von allem was Licht machen könnte oder was reflektiert. Das heißt Uhren, Feuerzeuge und Handys abgeben. Wenn man dann soweit ist, wird man von seinem Kellner in einen Zwischenraum geführt. Geführt ist hierbei das richtige Wort, da alle Kellner die im Finster arbeiten entweder Blind oder start Sehbehindert sind (was ja Sinn macht wenn man nichts im Restaurant sieht...). Nun im Zwischenraum brennt noch ein kleines Licht und der Kellner stellt sich vor und man stellt sich dem Kellner vor. Hier herrscht sofort ein sehr freundliches und persönliches Klima da man sich sofort duzt. Schließlich muss man dem Kellner ja auch während des Essen voll und ganz vertrauen. Schließlich kommt er besser in der Finsternis zurecht als wir.
Nach der Vorstellung "krallt" man sich am Kellner fest und er macht die Tür zum eigentlichen Restaurant auf und ab da herrscht FINTERNISS!!! Ich sage es euch nichts! Kein einziger Funken oder Lichtstrahl den man erhaschen könnte....
Der Kellner führt seinem zu seinem Tisch und erklärt einem dann den Aufbau des Tisches (Lage des Bestecks, Teller, Brot & Dip...).
Wenige Minuten später bekommt man sein Getränk. In unserem Fall eine Apfelschorle welche von der Falsche ins Glas will^^. Die Chefin war natürlich schlauer und hat es direkt so gemacht wie man es von Blinden her kennt (Finger ins Glas und eingießen). Ich dagegen habe erstmal die halbe Flasche eingegossen und die Chefin machen lassen
. Kurz da drauf kam dann die Vorspeise. Ein Salat. Und da fängt es an...musste man sich vorher nur die Position seines Glases und der Handy der Chefin merken, versucht man nun den Salat mit Messer und Gabel zu essen. Dies ist echt eine Erfahrung und all zu schnell merkt man, dass man es einfach besser hinbekommt wenn man Gabel und Finger nimmt
Schließlich wird man ja nicht gesehen und darf auch mal so richtig rum sauen.
Nachdem Salat was folgt da wohl?! Richtig die Hauptspeiche. Bei mir war es das Menu "Wild" und bei der Chefin "Italienisch". Es ist einfach wundervoll, gutes Essen mal auf diese Weise zu genießen. Man konzentriert sich mehr auf den Geschmack und lässt sich nicht vom "Aussehen blenden", zudem versucht man wirklich jede einzelne Zutat zu erschmecken. Dies klappte bei uns beiden auch zu 90%. Nachdem Hauptgericht waren wir beiden eigentlich schon papp satt. Das Essen ist wirklich reichlich und sehr sehr gut. Aber was soll es, der Nachtisch musste noch rein und schließlich gibt es für Nachtisch ja immer noch einen extra Magen
Na knapp 2 Stunden baten wir unseren Kellner dann uns nach draußen zubringen. So ging es wieder im Entenmarsch in Richtung des Schleusenraums, wo wir uns nett ein paar Minuten mit unserem Kellner unterhielten und wir somit auch die Chance hatten uns ans Licht wieder zugewöhnen. Und dann tritt man ins "finsterknigge" und sieht erstmal nichts mehr. Die Flut an Licht und Eindrücken die auf einen auf einmal einschlagen hauen einen echt um und man hat ein leichtes Schwindelgefühl. Aber zum Glück lädt die "finsterknigge" zum gemütlichen Sitzen ein und man hat Zeit bei einem Kaffee den Abend Revue passieren zulassen. Der nette Mann vom Empfang kommt dann noch zu einem und klärt einen auf was man den nun gegessen hat.
Alles im allen ist das "Dinner in the Dark" im Restaurant Finster echt ein Erlebnis welches man auf jedenfall mal mitmachen muss. Und für uns ist klar, das wir das "Finster" bald wieder beehren werden und dann mit Freunden von uns dort einen netten und interessanten Abend verleben werden.
Wenn ich Punkte vergeben müsste, würde ich glatte 10/10 geben. Wer mehr über das "Restaurant Finster in Essen" erfahren will, schaue doch auf der Homepage direkt nacht.
Ich hoffe ich konnte euch einen Einblick geben und habe vielleicht den einen oder anderen einen kleinen Tip gegeben. Und hier noch als kleines Schmankel, ein exclusiver Einblick ins Restaurant:

Wenn Ihr auch schon mal ein "Dinner in the Dark" gemacht habt, schreibt mir doch eure Erfahrungen in die Kommentare.
Sers Thorsten
Zu meinem 30ten hatte die Chefin die geniale Idee mir ein Geschenk zu machen, welches mich schon seit längerem interessiert. Was es war?! Ganz einfach: "Ein Abend in absoluter Finsternis..." oder auch anders genannt ein "Dinner in the Dark". Seitdem ich den Bericht über solch ein Event vor langer Zeit im TV schon mal gesehen hatte, fand ich es total interessant und nun wurde ich 30ig und die Chefin machte es mir zum Geschenk. Sehr geil, ich freute ich wie "Schmitz Katze" (kenne keinen Schmitz geschweige den einen der eine Katze hat...habe nur das gleichnamige Hörbuch gehört
So also den Gutschein genommen und auf die Seite des "Restaurant Finster" in Essen gegangen. Nach langer Terminsuche, ja der Babysitter für die Jungs musste auch Zeit haben...thx Mom, haben wir dann das ganze auf den 27. Juni terminiert.
Und dann war es soweit der 27ten Juni war da. Schon morgens stieg die Aufregung bzgl. des Event am Abend. Wie wird es wohl sein? 2-3 Stunden im dunklen?!?! Nichts sehen...orientierungslos?! Beraubt seines "Hauptsinnes" der Augen?!
Auf der Seite des Restaurant Finster wird es ganz einfach geschrieben:

Genießen Sie in völliger Finsternis die Explosion der Sinne. Eine noch nie zuvor erlebte Gefühlserfahrung. Schmecken, Riechen, Hören, Fühlen, Sehen...
Ein Restaurant, in dem völlige Dunkelheit herrscht. Eine völlig neue Sinneserfahrung. Der Sehnerv ist außer Kraft gesetzt, die übrigen Sinne explodieren. Jedes Geräusch, jede Bewegung, jeder Geruch wird ein Erlebnis!..
Mhhhh liest sich leicht ist es das auch?
Also Abend ins Auto und ab nach Essen-Holsterhausen. Nach 20min waren wir da und staunten nicht schlecht. Mitten im Wohngebiet eine unscheinbare Kneipe/Restaurant wo nur "Restaurant Finster" dran steht und ein Teil der Rollos runtergelassen sind. Wenn man das "Finster" betritt, gelangt man als erstes in die "finsterknigge" wo man freundlich begrüßt wird. Die "finsterknigge" ist sehr schön hell und gemütlich aufgebaut. Es präsentieren sich eine sehr schöne und stylische Bar und ein paar Tische an denen man platz nehmen darf. Hier wählt man dann sein Menü, sofern man es nicht schon online gemacht hat aus. Nun die Idee hinter den Menüs ist ganz nice & funny. Da man sein Essen ja nicht sieht, erfährt man hier jeglich die Richtung. So stehen einem folgende Menüs zur Auswahl:
Menü 1 Wild
Menü 2 Italienisch
Menü 3 Vegetarisch
Menü 4 Rind
Menü 5 Schwein
Menü 6 Fisch
Menü 7 Geflügel
Kindermenü
jeweils als 3 oder 4 Gang Menu
Somit hat man dann eine Geschmacksrichtung gewählt. Also nächstes trennt man sich von allem was Licht machen könnte oder was reflektiert. Das heißt Uhren, Feuerzeuge und Handys abgeben. Wenn man dann soweit ist, wird man von seinem Kellner in einen Zwischenraum geführt. Geführt ist hierbei das richtige Wort, da alle Kellner die im Finster arbeiten entweder Blind oder start Sehbehindert sind (was ja Sinn macht wenn man nichts im Restaurant sieht...). Nun im Zwischenraum brennt noch ein kleines Licht und der Kellner stellt sich vor und man stellt sich dem Kellner vor. Hier herrscht sofort ein sehr freundliches und persönliches Klima da man sich sofort duzt. Schließlich muss man dem Kellner ja auch während des Essen voll und ganz vertrauen. Schließlich kommt er besser in der Finsternis zurecht als wir.
Nach der Vorstellung "krallt" man sich am Kellner fest und er macht die Tür zum eigentlichen Restaurant auf und ab da herrscht FINTERNISS!!! Ich sage es euch nichts! Kein einziger Funken oder Lichtstrahl den man erhaschen könnte....
Der Kellner führt seinem zu seinem Tisch und erklärt einem dann den Aufbau des Tisches (Lage des Bestecks, Teller, Brot & Dip...).
Wenige Minuten später bekommt man sein Getränk. In unserem Fall eine Apfelschorle welche von der Falsche ins Glas will^^. Die Chefin war natürlich schlauer und hat es direkt so gemacht wie man es von Blinden her kennt (Finger ins Glas und eingießen). Ich dagegen habe erstmal die halbe Flasche eingegossen und die Chefin machen lassen
Nachdem Salat was folgt da wohl?! Richtig die Hauptspeiche. Bei mir war es das Menu "Wild" und bei der Chefin "Italienisch". Es ist einfach wundervoll, gutes Essen mal auf diese Weise zu genießen. Man konzentriert sich mehr auf den Geschmack und lässt sich nicht vom "Aussehen blenden", zudem versucht man wirklich jede einzelne Zutat zu erschmecken. Dies klappte bei uns beiden auch zu 90%. Nachdem Hauptgericht waren wir beiden eigentlich schon papp satt. Das Essen ist wirklich reichlich und sehr sehr gut. Aber was soll es, der Nachtisch musste noch rein und schließlich gibt es für Nachtisch ja immer noch einen extra Magen
Na knapp 2 Stunden baten wir unseren Kellner dann uns nach draußen zubringen. So ging es wieder im Entenmarsch in Richtung des Schleusenraums, wo wir uns nett ein paar Minuten mit unserem Kellner unterhielten und wir somit auch die Chance hatten uns ans Licht wieder zugewöhnen. Und dann tritt man ins "finsterknigge" und sieht erstmal nichts mehr. Die Flut an Licht und Eindrücken die auf einen auf einmal einschlagen hauen einen echt um und man hat ein leichtes Schwindelgefühl. Aber zum Glück lädt die "finsterknigge" zum gemütlichen Sitzen ein und man hat Zeit bei einem Kaffee den Abend Revue passieren zulassen. Der nette Mann vom Empfang kommt dann noch zu einem und klärt einen auf was man den nun gegessen hat.
Alles im allen ist das "Dinner in the Dark" im Restaurant Finster echt ein Erlebnis welches man auf jedenfall mal mitmachen muss. Und für uns ist klar, das wir das "Finster" bald wieder beehren werden und dann mit Freunden von uns dort einen netten und interessanten Abend verleben werden.
Wenn ich Punkte vergeben müsste, würde ich glatte 10/10 geben. Wer mehr über das "Restaurant Finster in Essen" erfahren will, schaue doch auf der Homepage direkt nacht.
Ich hoffe ich konnte euch einen Einblick geben und habe vielleicht den einen oder anderen einen kleinen Tip gegeben. Und hier noch als kleines Schmankel, ein exclusiver Einblick ins Restaurant:

*tsss* also wirklich meint Ihr, Ihr könnt hier sehen wie die Leute sich beim Essen bekleckern?!
Wenn Ihr auch schon mal ein "Dinner in the Dark" gemacht habt, schreibt mir doch eure Erfahrungen in die Kommentare.
Sers Thorsten
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2 Kommentare zu Review: Ein Abend in totaler Finsternis genießen...
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Uuuuh, das klingt spannend. Ein tolles Geburtstagsgeschenk. Das würd mir auch gefallen. Erstmal den Alten anhauen ...

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Ja mach das mal...schnapp Q und ab da hin. Ist wirklich sehr sehr cool und interessant ^^
